(En Allemand: Lesegruppe vom 26. Mai)

Nachdem wir uns nun ein ganzes Jahr der Methode Bohm unter der Leitung von Bruno Leugger gewidmet haben (Bruno – herzlichen Dank!!) führte uns und mich eine Botschaft der Pfarrer Andreas Zeller (Ex-Synodalratspräsident) und unseres Jürg Häberlin auf ein neues Feld. Das Anliegen ist es, ihr unlängst erschienenes Buch "Auf das Wesentliche reduziert. Die Liberalen in der reformierten Berner Kirche 1981–2021" in unserem Kreise vorzustellen.

Die theologischen Richtungsstreitigkeiten bis in die Sechziger-Jahre beherrschen heute glücklicherweise nicht mehr den Alltag der Berner-Kirche. Allenfalls die Richtungen innerhalb des Synodalrates (Rechte – Mitte/Barthianer und Liberale) legen innerhalb unserer Kantone noch Zeugnis ab von dieser Zeit. Laut ehemaliger persönlicher Aussage von Frau Prof. Stamm war sie es, zusammen mit Frau Prof. Neuenschwander, die mit regelmässigen Zusammenkünften aller Theologie-Dozenten mit Ihren GemahlInnen das gefühlte Eis durchbrachen und eine neue Art innerfakultäre Kollegialität entstehen liessen. Diesen Damen sei Dank, dass heute auf allen Ebenen der theologische Diskurs unter uns wieder möglich ist. Durchdachte und gelebte Theologie oder Frömmigkeit ist etwas, was uns alle angeht, und wohl die wichtigste Voraussetzung ist für eine glaubwürdige Haltung im Alltag.

Herr Zeller schlug vor, dass ich ihn und Jürg Häberlin vorstelle, ihnen dann das Wort erteile und später die Diskussion leite. Das ist jedoch nicht in Stein gemeisselt und andere Vorgehensweisen sind denkbar.